Kostenrechner: Was kostet ein Termin, was ein Neukunde?
Der Rechner geht vom Ziel aus: Wie viele Neukunden wollen Sie gewinnen? Daraus ergibt sich rückwärts, wie viele Termine, Gespräche und angesprochene Firmen nötig sind, wie viel Arbeitszeit das bindet und was es kostet.
Alle vorausgefüllten Werte sind Beispielannahmen der Redaktion, keine Branchenwerte. Ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen Zahlen. Ihre Eingaben bleiben in Ihrem Browser und werden nicht gespeichert; die Adresszeile enthält sie, damit Sie eine Rechnung teilen können.
So rechnet der Rechner
Der Rechner arbeitet den Akquise-Trichter von unten nach oben ab. Jede Stufe teilt durch die Quote der Stufe darüber:
Termine = Neukunden ÷ Abschlussquote
Gespräche = Termine ÷ Terminquote
Angesprochene Firmen = Gespräche ÷ Erreichbarkeit
Die Arbeitszeit ergibt sich aus den Minuten je Firma (Recherche plus gewählte Kanäle) mal der Zahl der Firmen, zuzüglich der Zeit je Termin. Multipliziert mit dem Vollkosten-Stundensatz ergibt das die Personalkosten. Dazu kommen Daten- und Kanalkosten je Firma sowie die Software über den Zeitraum.
Stundensatz = (Jahresbrutto × (1 + Arbeitgeberanteil) + Arbeitsplatzkosten) ÷ produktive Stunden
Was der Rechner nicht abbildet
- Einarbeitung, Führung und Fluktuation. Für den Vergleich mit einer Agentur nutzen Sie den Make-or-Buy-Rechner.
- Unterschiedlich große Aufträge. Ob sich die Kosten je Neukunde lohnen, zeigt der ROI-Rechner.
- Zeitverzug: Zwischen Erstkontakt und Auftrag vergehen im B2B oft Monate. Die Kosten fallen früher an als die Umsätze.
Woher bekomme ich meine Quoten?
Am verlässlichsten aus den eigenen Aufzeichnungen: Zählen Sie für einen Zeitraum, wie viele Firmen angesprochen wurden, mit wie vielen ein Gespräch zustande kam, wie viele Termine daraus wurden und wie viele Aufträge. Wer noch keine Zahlen hat, startet mit einem kleinen Test über einige Wochen. Wie das geht, beschreibt der Ratgeber Was kostet ein B2B-Termin?